Wer mit der privaten Geldanlage starten möchte, steht oft vor denselben Fragen wie z.B.:
Damit aus Fragen Antworten werden, braucht es einen Plan. In 4 Schritten lernst Du, wie Du deine persönliche Anlagestrategie entwickeln kannst.
Bevor Du dein Geld anlegst, solltest Du klären: Was ist mein Ziel?
Tipp: Formuliere dein Ziel SMART (Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant, Terminiert). Je konkreter Dein Ziel, desto passender wird Deine Anlagestrategie. Aus dem Anlageziel heraus lässt sich dann meistens der Anlagehorizont gut ableiten.
Wie bei fast allem im Leben gilt: Eine Gewinnmöglichkeit geht stets mit einem möglichen Risiko einher. Risiken bestehen auch bei der Geldanlage.
Beispielsweise gibt es folgende typische Risiken:
Für das aufgenommene Risiko wirst Du mit einer entsprechenden Rendite entschädigt. Grundsätzlich ist die Rendite umso höher, je höher das Risiko ist. Wichtig ist jedoch, dass Du nur so viel Risiko auf Dich nimmst, damit Du nachts gut schlafen kannst, ohne Dir Sorgen machen zu müssen.
Stelle Dir daher ehrlich folgende Fragen:
Der Satz „Setze nicht alles auf eine Karte“ ist an der Börse besonders wichtig. Durch die Entscheidung für verschiedene Anlageklassen und Sektoren kann das Risiko reduziert werden. So können Verluste in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen ausgeglichen werden. Die Anlageklasse sollte zu den eigenen Zielen und dem Anlagehorizont passen.
Überlege Dir:
Oftmals macht auch eine Kombination Sinn. Du hast beispielsweise die Möglichkeit, regelmäßig einen festen Betrag über einen ETF-Sparplan anzulegen. Zusätzlich kannst Du einen Teil Deiner Ersparnisse in Aktien und / oder Anlageprodukten wie Zertifikaten anlegen. Mit einem vergleichsweise geringen Betrag kannst Du ggf. auch kurzfristigen Tradingideen nachgehen.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor bei der Geldanlage heißt: Zeit. Märkte schwanken – das ist normal. Wer regelmäßig Geld anlegt, an seiner Strategie festhält und nicht in Panik verkauft, profitiert vom Zinseszinseffekt und langfristigen Wachstum. Dennoch sollte regelmäßig das Portfolio überprüft werden, um sicherzustellen, dass die Entscheidungen noch zu dem ursprünglichen Ziel passen und falls nötig, Anpassungen vorgenommen werden. Ebenfalls sollten die Risiken regelmäßig überprüft, neu bewertet und neu beurteilt werden.